Wanderung von Stilli nach Döttingen vom 4. April 2019

Fotoreportage von Kurt Weber, Text von Günter Wolf

 

Die Donnerstagswanderung am 4. April führte von Stilli nach Döttigen. Unser neuer Wanderleiter Peter Weber hat sie konzipiert und mit allen Details perfekt vorbereitet. Leider konnte er infolge einer Notfall-Ueberführung seiner Frau nach Aarau / Bern nicht an ¨seiner ersten Wanderung¨ persönlich teilnehmen. An seiner Stelle haben die Vorwanderer Heinz Schatzmann für die Hauptgruppe und Max Schärer für die Kurzwanderer die Leitung übernommen. Es herrschte kühles, nasses Wetter mit einer Regenprognose für den ganzen Nachmittag! Wir erwarteten weniger Teilnehmer als sonst. Trotzdem liessen sich 20 Kameraden den Wanderanlass nicht entgehen.

 

Eine kleine 8-ter Hauptgruppe startete mit Heinz kurz vor 13.30 Uhr in Stilli bei der Aarebrücke am rechten Ufer wo früher das Fährhaus stand. Heinz informierte kurz über die gegenüberliegende Gemeinde Stilli und das Wandergebiet. Als 1446 in der Nähe der ehemaligen Kleinstadt Freudenau eine Fähre für eine neue Einnahmequelle in Betreib genommen wurde, entstand die Siedlung Stilli. Im Mittelalter war Stilli bekannt durch die Fischerei, Fährleute, Flösser und Schiffer (sie beförderten Waren zwischen ZH, BE, LU, Laufenburg, Zurzach und sogar Holland!). Nach dem Bau des hydraul. Kraftwerks Beznau 1902 konnten, trotz einem Fischpass, die Lachse die Staustufe nicht überwinden, sodass die Fischerei im Mittelland massiv einbrach! Auch der Fährbetrieb verlor, nach dem Bau einer Stahlbrücke der Fa. Wartmann, ab 1903 an Attraktivität! Seit 2006 gehört Stilli zur Gemeinde Villigen. Mit der Zeit liess der Regen auf dem, von leichten Steigungen unterbrochenem, 9 km - Uferweg nach und wir erreichten planmässig das Restaurant Central in Döttingen. Zeitgleich mit der grösseren 12-er Kurzwandergruppe, die mit Max Schärer 14.30 h in Böttstein, Birch auf dem linken Uferweg gestartet war. Ihre Strecke war durchgehend flach und betrug nur 4 km. Die Regenschirme mussten nur kurz aufgespannt werden. Der gemeinsame Hock im ¨Central¨ verlief ruhig und die guten div. Wust/Käse-Salate mit Tranksamen sorgten für das leibliche Wohl. Für die «etwas nasse» aber interessante Wanderung danken wir Peter Weber, Heinz Schatzmann und Max Schärer herzlich. Ein «Rest-Durst» und ¨noch Lust auf etwas Pizza¨ wurden auf dem Heimweg von einigen Unentwegten (mit kurzfristig aufgebotenem Max Haller) noch in der (städtischen) EG - Campusbar, gelöscht!